Styleguides gehören zu den wichtigsten Bestandteilen des Unternehmenswissens. Sie legen fest, wie ein Unternehmen kommuniziert und sorgen dafür, dass Inhalte unabhängig von Autor, Abteilung oder Sprache einheitlich erstellt werden.
Sie definieren verbindliche Regeln für Schreibstil, Tonalität und Formulierungen. Dadurch entstehen Inhalte, die zur Marke passen, professionell wirken und über alle Kommunikationskanäle hinweg konsistent bleiben.
Ein Styleguide kann beispielsweise festlegen:
- Ansprache: Soll die Zielgruppe gesiezt oder geduzt werden?
- Tonalität: Soll die Kommunikation sachlich, freundlich oder technisch sein?
- Schreibweise: Wie werden Produktnamen, Abkürzungen oder Fachbegriffe verwendet?
- Sprachliche Regeln: Gibt es Vorgaben zu Gendern, Zahlenformaten oder Datumsangaben?
- Markenkommunikation: Welche Formulierungen oder Begriffe sollen bevorzugt oder vermieden werden?
Ein Beispiel aus der Praxis:
Ein Unternehmen veröffentlicht Inhalte für seine Webseite, den Vertrieb und den Kundenservice. Ohne verbindliche Regeln unterscheiden sich Ansprache, Schreibstil und Formulierungen häufig zwischen den einzelnen Bereichen. Ein Styleguide sorgt dafür, dass alle Inhalte denselben sprachlichen und kommunikativen Standards folgen.
Gut zu wissen:
Ein Styleguide ersetzt keine Terminologie. Während Terminologie festlegt, welche Fachbegriffe verwendet werden, beschreibt ein Styleguide, wie Inhalte formuliert und kommuniziert werden. Beide ergänzen sich und tragen gemeinsam zu einer konsistenten Unternehmenskommunikation bei.
✅ Kurz gesagt:
Styleguides sorgen für eine einheitliche Unternehmenskommunikation. Sie definieren verbindliche Sprach- und Schreibregeln und helfen dabei, Inhalte konsistent, professionell und markengerecht zu erstellen.