Ja – sofern die eingesetzte Übersetzungsplattform die Anforderungen der DSGVO erfüllt.
Nicht das Translation Memory selbst ist entscheidend, sondern wie und wo die enthaltenen Übersetzungsdaten gespeichert, verarbeitet und geschützt werden. Unternehmen sollten deshalb auf eine datenschutzkonforme Infrastruktur und transparente Datenverarbeitung achten.
Wichtige Kriterien sind:
- DSGVO-konforme Serverinfrastruktur: Speicherung und Verarbeitung der Übersetzungsdaten unter Einhaltung der geltenden Datenschutzvorgaben – idealerweise innerhalb der EU.
- Verantwortungsvoller Umgang mit Unternehmensdaten: Übersetzungsdaten dürfen nicht ohne Zustimmung für das Training externer KI-Modelle oder andere Zwecke verwendet werden.
- Sicheres Rollen- und Berechtigungskonzept: Nur autorisierte Personen erhalten Zugriff auf vertrauliche Unternehmens- und Übersetzungsdaten.